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Arikok Nationalpark
San Fuego #71
Santa Cruz
Aruba
12° 30' 1.656" N, 69° 57' 17.46" W
AW
Telefon: +297-585-1234

Der Arikok Nationalpark nimmt nahezu ein Fünftel von Arubas Inselfläche ein und beherbergt historische Stätten sowie drei für die Insel typische geologische Steinformationen.  Einzigartige, nur hier vorkommende Tiere haben hier ihren Lebensraum.

Auf den großen Granitfelsen von Arikok haben die ersten Siedler Arubas ihre Spuren hinterlassen: Die von Caquetio-Indianer geschaffenen Felsmalereien sind mindestens 1.000 Jahre alt.

Gut markierte Wanderpfade ziehen sich auf 32 Kilometern durch den Park. Das Gebiet umfasst den Mount Jamanota, mit 189 Metern die höchste Erhebung der Insel, unterirdische Indianerhöhlen und viele andere Sehenswürdigkeiten. An der Küste trifft man auf Sanddünen und Kalksteinklippen. Zu den im Park vorkommenden Wüstenpflanzen gehören der Divi-Divi-Baum, seltene exotische Kakteen, Aloe und farbenprächtige tropische Blütenpflanzen. Der Shoco (vom Aussterben bedrohter Aruba-Kaninchenkauz), der Prikichi (arubanischer Sittich), die Kododo Blauw (arubanische Rennechse), die Cascabel (eine Klapperschlange) und die Katzenaugenschlange-Schlange (Santanero) sind in der hier geschützt lebenden Tierwelt zu Hause. Im Parkgebiet leben außerdem Leguane und zahlreiche Arten von Zugvögeln, sowie Ziegen und Esel.

In Cunucu Arikok erwartet Besucher eine restaurierte Farm, die zeigt, wie die Inselbewohner in früheren Tagen lebten und arbeiteten. Das winzige Haus – Cas di Torto – ist aus Stroh und ungebrannten Lehmziegeln gebaut, beherbergt zwei Zimmer und ist von Steinmauern und Kakteen umgeben. In Miralamar zeugen Überreste von Minen vom Goldgeschäft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 

Noch heute sichtbare Erinnerungen an frühere landwirtschaftliche Nutzung bieten der in den 50er Jahren angelegte Versuchsgarten in Masiduri und die verlassenen Lehmziegelgebäude der Prins-Plantage, auf der bis in die 60er Jahre hinein Kokosnussbäume kultiviert wurden. Hofi Fontein ist der einzige Ort an der Nordküste, der über eine Süßwasserquelle verfügt.

Die Strände an der wilden Nordküste des Parks sind zwar nicht zum Schwimmen geeignet, aber trotzdem wunderschön. Sehenswert sind hier zum Beispiel die faszinierenden Felsbrücken, die von der Natur vor mehr als einer Million Jahren geformt wurden. In Boca Grandi erwartet den Besucher eine malerische, halbrunde, von einem Riff geschützte Bucht, in der man Windsurfen kann. Boca Prins, eine kleine abgelegene Bucht unterhalb zerklüfteter  Kalksteinklippen, wird von schneeweißen Sanddünen gesäumt. Die Bucht von Fuente hingegen ist felsig und weist eine mächtige Brandung auf. In Dos Playa gibt es zwei Buchten, die die der Wellenerosion im Kalkstein formte, außerdem einen weiten, weißen Strand zum Sonnenbaden und picknicken.

Zu den weiteren interessanten Orten gehört der Natural Pool, ein natürliches Salzwasser-Becken, dass durch Felsen vor der Brandung geschützt wird. Wer Sinn fürs Abenteuer hat, erkundet im Arikok-Nationalpark auch die Höhlen an der Nordostküste. In Fontein befindet sich die größte und am besten zugängliche Höhle. Von Indianern geschaffene Felsmalereien sowie Zeichnungen aus der Hand früher europäischer Siedler zieren die Wände und die Decke der Höhle. Nicht weit entfernt von Fontein liegt die Höhle von Quadirikiri. Durch Öffnungen in der Decke fällt Tageslicht in ihr 150 Meter langes Innere. Die hier lebenden Fledermäuse sind harmlos. Die Huliba-Höhle und der nach seinem herzförmigen Eingang benannte Tunnel of Love (Sabana Sulu), gehören zum gleichen unterirdischen Höhlensystem.

Die bizarren Felsformationen im Nationalpark sind rätselhaften Ursprungs. In Ayo kann man um riesige, aufgeschichtete Felsbrocken in ausgefallenen Formen und Größen herumwandern. In der Mitte der Insel liegt die Casibari-Felsformation: Durch zahlreiche Felsbrocken hindurch klettert man einen schmalen Pfad hinauf, und oben angekommen genießt man eine wunderschönen Panoramablick. Am Fuß der Felsformation befindet sich ein ausgedehnter, wüstenartiger Steingarten.

Am 31. März 2017 wurde die spanische Lagune zum Nationalpark hinzugefügt. Weitere 19 neue Bereiche im Arikok Nationalpark folgen in den kommenden Monaten.

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