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Der One Happy Aruba-Scout Julia berichtet aus Aruba!

Wo sind die besten Locations? Wo kann man am besten Shoppen? An welchen Stränden entspannen die Einheimischen und welche Events sollte man nicht verpassen? Bewaffnet mit Kamera und Neugierde macht sich jetzt Julia auf die Suche nach Geheimtipps. Julia kommt aus Deutschland und lebt derzeit einige Monate auf Aruba.

Auswanderer – Deutsche auf Aruba

Ich hatte das Glück, für ein paar Monate auf unserem „One Happy Island“ zu leben. Am Ende meines Abenteuers habe ich mir die Frage gestellt, ob es auf Aruba eigentlich deutsche Auswanderer gibt, die ihre Heimat gegen das 365 Tage-Sonnenschein-Inselleben eingetauscht haben.

  

Die Suche beginnt. Im Fernsehen ist mir leider noch kein Auswanderer begegnet, der jetzt auf unserem „One Happy Island“ sitzt und Papiamento lernt. Wo also fange ich am besten an? In der Zeitung stolpere ich über einen Artikel. Ein deutscher Braumeister feiert 15 Jahre in der Balashi Brauerei. Auf den gemeinsamen Nenner „Bier“ hätte ich direkt kommen können. In Palm Beach  befindet sich das Restaurant Bavaria, das neben fast 40 verschiedenen Biersorten auch deutsche Gerichte auf der Karte hat. Hier sollte doch ein Auswanderer zu finden sein, der mir verrät, wie es sich im Urlaubsparadies dauerhaft aushalten lässt.

Das Glück ist auf meiner Seite, bald auch schon in royaler Form im 0,5 Liter Weissbierglas. „König Ludwig“ schmeckt selbst bei 32 °C! Neben Ludwig treffe ich im Bavaria-Biergarten Klaus-Peter, meinen Auswanderer. Für den nächsten Tag verabrede ich mich auf ein Bier, diesmal ein erfrischendes Flensburger Radler.

Seit 6 Jahren lebt Klaus-Peter bereits auf Aruba. Zahlreiche Urlaube führten den 54–Jährigen seit 1999 auf die kleine Insel. Irgendwann kam der Gedanke auf „warum eigentlich nicht ganz umziehen“? Gesagt getan. 2008 wurden die Koffer gepackt. Seit dem lebt er glücklich auf „One Happy Island“ und arbeitet im Restaurant Bavaria. Was ihn am Inselleben am meisten gefällt? Das gute Wetter natürlich, aber auch das Leben allgemein, das einfacher und mehr „laid-back“ ist. Alle zwei Jahre geht es für ihn noch zurück nach Deutschland (Siegen), um Familie und Freunde zu besuchen. Ganz zurück möchte er aber nicht. Wenn es geht, soll Aruba für immer seine Heimat bleiben. Ein großer Unterschied zum „alten“ Leben ist die Zeit. „Hier guckt man weniger auf die Uhr. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen“ ist die Devise, was unter anderem an den heißen Temperaturen liegt. Ich wollte wissen, ob Klaus-Peter etwas an Deutschland vermisst, das es im Sonnenscheinparadies nicht gibt. „Den Wald“, antwortet er ohne lange zu zögern. Ansonsten, denke ich mir, hat das Restaurant Bavaria jede Menge Leckereien auf der Speisekarte, die womögliches Heimweh auf kulinarische Art und Weise besiegen. Bald selbst Döner!

Nach dem lockeren Gespräch bestelle ich mir eine Kleinigkeit, ein leckerer Vorgeschmack auf meine zeitnahe Rückreise.

Macht es gut! Eure Julia


„Ich packe meinen Koffer und nehme mit...“

Souvenirs von der Insel

Schon bald endet mein Aruba-Abenteuer. Die spannenden Wochen als euer Scout sind viel zu schnell vergangen. Für ein kleines Stückchen „One Happy Island“ in der Heimat, habe ich mich auf die Suche nach sinnvollen Souvenirs gemacht. So bleibt bis zum nächsten Besuch ein bisschen Inselglück erhalten. Also packe ich meinen Koffer und nehme mit...

Lesestoff

Das „Papiamento Textbook“ finde ich in der Buchhandlung Plaza bookshop (Avenida Milio Croes 8 A). Es erklärt in englischer Sprache die Grundregeln der Kreolsprache. 20 Kapitel später sollte ich damit bereit für den nächsten Aruba-Besuch sein.

 

Auch geschichtlich möchte ich mich weiterbilden. Seit wann ist Aruba ein Paradies für Besucher aus aller Welt? Wie kam es dazu? Mit dem Buch „Creating One Happy Island - The Story of Aruba’s Tourism“ werde ich mich daheim im Park, anstatt am Strand, schlau machen.

Auf dem Esstisch darf ein Stück Aruba ebenfalls nicht fehlen. Daher packe ich im Plaza bookshop das Buch „This is the way we cook“ ein. Pastechis – wir sehen uns zu Hause!

Essen & Trinken

Für die Grundversorgung in Sachen Essen und Trinken ist mit dem Kochbuch schon mal gesorgt. Jetzt brauche ich nur noch ein paar Zutaten. Erinnert ihr euch noch an den Bericht über die scharfen Hot Delight Saucen, die auf Aruba in keinem Haushalt fehlen dürfen? Das gilt jetzt auch für meinen! Hot Delight „Papaya“ und die feurige „Madame“-Variante landen im Supermarkt in meinem Einkaufskorb – und wenig später in meinem Koffer.

 

Um das Saucen-Feuer „Aruba-Style“ zu löschen, möchte ich „Aruba’s beer“ natürlich nicht missen. Ein 6-Pack Balashi Dosenbier verhindert Glassplitter im Gepäck und schmeckt sicherlich auch der Familie! Das mildere Balashi Chill ist an heißen Sommertagen genau das Richtige - die Hoffnung stirbt zuletzt. Für den Fall der Fälle lege ich optimistisch die Chill-Dosen auf das Kassenband und warte auf einen gut gelaunten Wetterfrosch.

Zu guter Letzt kommt Dakote Ponche Crema für den Vati mit in den Koffer, eine Art Eierlikör auf Rumbasis. Die Sorte Pistazie ist mein Favoriet und vielleicht auch schon bald der meiner Eltern.

Inselkosmetik

Die Aloe Vera Pflanze in unserem Garten hat in den letzten Wochen zahlreiche „Wehwehchen“ gelöst. Unter anderem war sie eine grüne Waffe im Kampf gegen Sonnenbrand und Mückenstichen. Da sich das kostbare Pflänzchen bei mir in der Wohnung (und im Koffer) garantiert nicht so wohl fühlt wie auf „One Happy Island“, setze ich auf Aruba Aloes Wundermittel. Eine Gesichtscreme mit SPF 15, eine Hand & Body Lotion und die Ultra-intensive Aloe Cream gehen mit mir auf Reise. Letztere bewirkt bei leichten Verbrennungen in der Küche wahre Wunder – ich spreche aus Erfahrung!

Rhythmus

  

Ich packe meinen Koffer und nehme auch musikalische Aruba-Freuden mit. Carnaval Cheezy war der Karnevals-Hit des Jahres. Mit dem Lied gewannen Mighty Talent & Oreo den alljährlichen Soca-Wettstreit. Die Musikrichtung besteht seit Anfang der 70er Jahre. Sie ist eng mit der Karnevalskultur verknüpft. In der Royal Plaza Mall finde ich im ersten Stock den kleinen CD-Laden „The Music Box“, der allerlei musikalische Inselschätze im Sortiment hat – so auch meine Karnevalserinnerung. Der Koffer wird schwerer...

Fuente (Herkunft, Ursprung) heißt das brandneue Datapanik-Album, das vergangenen Freitag veröffentlicht wurde. Traditionell arubanische Musik, gepaart mit elektronischen Klängen, sorgt für gute Laune auf unserem „One Happy Island“ und bald schon in der Heimat.  „Riba un Sero“ ist ein alter Datapanik-Hit und ein kleiner Vorgeschmack für euch. Das niederländische Königspaar war begeistert (s. Video). Auch für mich ist das Lied ein „Gute-Laune-Schalter“. Neben Datapanik waren am Freitag auch andere lokale Musiker zu Gast, unter anderem der bekannte DJ Nutbeatz.

Kleidung

 

Dushi yiu“ steht schon seit ein paar Wochen auf meinem blauen Top, das ich beim „Happy-Shopping-Trip“ ergattert habe (s. Bericht). Damit trage ich ein bisschen Aruba bei mir, egal ob auf der Insel oder daheim. Dennoch kann ich bei meiner Souvenir-Jagd nicht an dem Billabong-Shirt vorbei, das den Aufdruck „Life‘s better on Aruba“ trägt. Nicht das ich meine Heimat nicht mag, aber schlecht ist so ein temporäres Insel-Leben keinesfalls. Also ab ins Gepäck...

Gefühlte 10kg später sage ich mir „soweit, so gut“. Noch habe ich ja ein paar wenige Wochen, in denen ich Gefahr laufe, auf weitere lebensnotwendige Souvenirs zu stoßen. Denn was bringe ich eigentlich meinen Freunden mit?

In diesem Sinne, eine happy Restwoche! Eure Julia


Ausgehen in Aruba - Wir machen die Nacht zum Tag! 

Ich habe mich für euch nach Ausgehmöglichkeiten umgeschaut. Viele Hotels bieten „Happy Hours“ an; Partybusse umrunden die Insel und lassen uns bei einigen Bar-Stopps gute Stimmung auftanken. Was gibt es außerdem auf unserem „One Happy Island“? Eine Menge! Hier kommt ein bunter Mix, von den Lieblingen vieler Besucher bis hin zu Hot Spots der „Locals“...

Sonnenuntergang am Strand

  

Schon die Überschrift klingt nach einem Klischee. „Sonnenuntergang am Strand“ auf Aruba, fehlt nur noch der Cocktail! Das Klischee erfülle ich gerne und serviere euch dazu einen fruchtigen Cocktail, denn wäre es nicht reine Verschwendung, den Beginn einer bunten Nacht an einem weniger schönen Ort einzuläuten? Eben!

Die „Bugaloe Beach Bar & Grill“ (J. E. Irausquin Blvd. 79) befindet sich auf einem Steg am Palm Beach. Täglich, zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr, könnt ihr mit bunten Happy Hour-Cocktails den Abend begrüßen. Die Bar ist offen, so dass der Sonnenuntergang fast zum Greifen nahe ist. Ich setzte mich an den Rand der Plattform und schaue mir das Spektakel an. Neben der Happy Hour gibt es auch Salsa-Kurse und Livemusik. Auf der Webseite findet ihr nähere Informationen.

Wer es ruhiger mag, macht sich ebenfalls zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr auf den Weg zur „Oceanview Bar“. Sie befindet sich ganz in der Nähe des Tamarijn Hotels. Hier könnt ihr zwei Cocktails zum Preis von einem genießen und euch an der Bar unter die internationalen Gäste mischen. Der Name des Lokals verspricht nicht zu viel. Vom ersten Stockwerk habt ihr eine traumhafte Sicht auf Strand und Meer und das ist die Hauptsache!

Einen Cocktail später verlasse ich die Bugaloe Beach Bar. Weiter geht’s zum...

Local Store: Balashi trinken mit den "Locals"

  

Der „Local Store“ (Weststraat 4D) liegt im Herzen Oranjestads, schräg gegenüber der Royal Plaza Mall. Der Name ist Programm. Die offene Bar ist bei „Locals“ sehr beliebt, aber auch für Aruba-Freunde ein guter Spot um auszugehen. Vor allem am Wochenende ist hier viel los. Dann finden oft Konzerte von lokalen Bands wie Tsunami und Honey Pot statt. Wie es sich für einen „Local Store“ gehört, trinken die Gäste „Aruba’s Beer“: Balashi und Balashi Chill. Ich entscheide mich für ein kühles Balashi und genieße die Atmosphäre, die Musik und die gute Aussicht auf Oranjestad. Wenn ihr hier gerne ein Konzert sehen wollt, schaut am besten auf der Facebook-Seite des Local Stores nach aktuellen Terminen.

  

In San Nicolas betrete ich „Charlies Bar“ und mache es mir an der Theke gemütlich. Bereits in 1941 öffneten Charles und Marie Brouns das Lokal. Damals bestand die Kundschaft vor allem aus Seefahrern und Arbeitern der nahegelegenen Ölraffinerie (der größten der Welt). Heute ist die Bar bei Aruba-Besuchern sehr beliebt. Die Souvenirs, die das gesamte Lokal schmücken, lassen darüber keine Zweifel offen. Ein Fortuna Düsseldorf-Schal und einige Nummernschilder stammen aus Deutschland. Während ich den „Spezial-Punsch“ der Bar probiere, schaue ich mich weiter um. Polizeiorden, Fotos, Ölgemälde, Keramikfiguren und allerlei „Kram“, lassen der Wand keine Luft zum Atmen. Ich erfahre, dass es hin und wieder einen Tapetenwechsel gibt und einzelne Mitbringsel ausgetauscht werden. So müssen die neuen Geschenke der treuen Gäste nicht in der Schublade landen.

Mit dem Spruch „If you haven’t been to Charlie’s you don’t know Aruba” im Hinterkopf, trinke ich zufrieden meinen Punsch aus. Denkt an euer „Gastgeschenk“, falls ihr Charlie beim nächsten Aruba-Urlaub besuchen wollt.

Young Fellow: Salsa, Merengue und mehr

Eigentlich sollte es langsam nach Hause gehen. Ganz in der Nähe der Balashi Brauerei wird jedoch bei “Young Fellow” gestoppt. Die vielen parkenden Autos und bunten Lichter machen mich neugierig. Einmal ausgestiegen, begrüßen mich Salsa-Klänge. Die Gäste sind nicht so jung, wie der Name des Lokals vermuten lässt. Die Bar selbst ist rustikal und recht einfach. Das spielt aber keine Rolle, denn die zahlreichen Besucher kommen her, um bei Livemusik Salsa, Marengue und Bachata zu tanzen. Also auf zur Tanzfläche! Im Anschluss gibt es für mich eine kühle Erfrischung an der Bar und ein Pastechi als vertraute Grundlage für den Nachhauseweg.

Bon nochi und bis bald! Eure Julia!


Santa Rosa Marktbesuch

Heute nehme ich euch mit zu einem ganz besonderen Markt! Vielleicht habt ihr bereits in Oranjestad den ein oder anderen Verkaufsstand gesichtet, wo allerdings vor allem Strandhandtücher, Flaschenöffner und Taschen die Tische füllen. Beim „SantaRosa Farmers Market“ ist das anders.

  

Jeden ersten Sonntag im Monat findet der „Bauernmarkt“ statt. Dann werden die farbenfrohen Zeltstände aufgebaut und die lokalen Schätze aufgetischt. Durch den 60. Karnevalsgeburtstag haben sich die Termine leicht verschoben, weshalb ich mich vergangenen Sonntag auf den Weg gemacht habe. Zwischen 9 Uhr und 15 Uhr sind die Türen geöffnet. Für mich geht es am Mittag rund.

Obst, Gemüse, Pflanzen, Kühe, Ziegen, Schafe und allerlei Produkte „made on Aruba“ stehen zum Verkauf und unterstützen damit die lokalen Bauern. Eine Vielzahl an landestypischen Gerichten wie  cucumber- oder cabrito-stoba (Gurken- oder Ziegen-Eintopf) beglücken die hungrigen Besucher.

  

Auch ich bin hungrig mehr über die lokale Küche zu erfahren – und sie zu kosten. Bei der riesen Auswahl fällt die Entscheidung jedoch schwer. Ein Verkaufsstand bietet Lionfish (Rotfeuerfisch) an, der in Aruba als Plage gilt. Umso besser, dass er hier als Suppe oder Ceviche (roh, in Limettensaft eingelegt und mit Zwiebeln serviert) ein schmackhaftes Ende findet. Allerlei d’abaru-Gerichte entdecke ich bei einem anderen Verkäufer. Die schmackhaften Bohnen wachsen auf Aruba und erfreuen sich großer Beliebtheit. Auf der Speisekarte stehen unter anderem frittierte Bällchen, die geschmacklich an Falafel erinnern und nicht nur Vegetarier glücklich stimmen. Auch als Saft kann d‘abaru genossen werden. Meine Wahl fällt letztendlich auf eine Art Fischfrikadelle. Dazu gibt es Reis und eine frittierte Backbanana. Außerdem probiere ich eine fleischige Bohnensuppe. Beide Gerichte sind hervorragend!

  

Bei 30 °C, knapp zwei warme Mahlzeiten später, liegt das Verlangen nach einer kühlen Erfrischung nahe. Wie gut, dass ich auch getränketechnisch nicht auf Spezialitäten von unserem „One Happy Island“ verzichten muss. Raspao (gecrushtes Eis mit Sirup und Kondensmilch) und Kokosnusssaft, frisch aus der Frucht, gibt es beim bunten Verkaufsstand mit Palmendach. Ein Herr mit Strohhut presst Zuckersaft mit einer Holzmaschine aus Zuckerrohren. Ich entscheide mich für einen Becher Tamarinden-Saft (auch als Sauerdattel bekannt). Die Farbe ist nicht gerade einladend, der Geschmack ist besonders, aber gut!   

  

Solltet ihr an meiner Stelle noch ein Verlangen nach Dessert verspüren, könntet ihr dieses mit jeder Menge bolo (Kuchen) befriedigen. In allen Farben und Formen stehen die süßen Leckereien zum Verkauf. Stattdessen erkunde ich satt und glücklich neue Stände, bei denen unter anderem heilende Aloe Vera-Cremes, handgemachte Seifen und hübsche Handarbeiten auf den Tischen stehen. Auch Säfte und Sirups, die gesundheitliche „Wehwehchen“ lindern sollen, sind häufig zu sehen. Wie es sich für einen Bauernmarkt gehört, ist ein riesen Gelände für Tiere und Pflanzen bestimmt, die ebenfalls erworben werden dürfen. So können allerlei Obstbäume, Kräuter, verschiedene Gemüsesorten und tierische Freunde schon bald einen neuen Platz im eigenen Garten finden.  

Wenn auch ihr euch unter die „Locals“ mischen wollt und gleichzeitig Arubas Schätze entdecken möchtet, dann schaut auf der SantaRosa Facebook-Seite nach aktuellen Terminen.

Bis bald! Saludos, Julia


Scharf, schärfer, Pica Papaya

    

Wir lieben unsere Currywurst. Schon seit ein paar Jahren tüfteln verschiedene Wurstbudenbesitzer an dem Schärfegrad der schmackhaften Currysauce herum, um Feuer und Vielfalt in Herta Heuwers Erfindung zu bringen. Dennoch scheint  bei uns die Definition von „scharf“ sehr weitläufig zu sein. Auf Aruba ist das anders. Die Sauce „Hot Delight – Papaya“ bringt bereits in kleinen Mengen auf den Punkt, was wirklich scharf ist: Mein Mund brennt, mir wird warm, ein Schluck Wasser macht alles nur noch schlimmer - Argumente genug!

Die beliebte Sauce wird auf unserem „One Happy Island“ hergestellt und darf in keinem Haushalt fehlen. Zu fast allen Gerichten kommt sie auf den Tisch und verfeinert jedes Essen, sofern ihr sie richtig dosiert. Lasst euch von der orangenen Farbe und dem fruchtigen Namen nicht in die Irre führen. Das war mein großer Fehler, als ich zum allerersten Mal einen Schwung (Ketchup-Menge) auf meinem Teller hatte. Ein kleiner Klecks genügt vollkommen!

 

Nicht nur in verschiedenen Haushalten findet ihr das flüssige Feuer, das bei den Locals auch als „Pica Papaya“ bekannt ist. Arubas Restaurants setzen ebenfalls auf die scharfe Gaumenfreude. Beim Fischrestaurant Zeerover (Savaneta 270) wird sie euch in einem bunten Körbchen am Platz serviert, genauso wie der frisch gefangene Fisch. Der Korbinhalt ist in beiden Fällen ein schmackhaftes Erlebnis und authentisches Stück Aruba.

Neben der Papaya-Variante, gibt es auch die feurige Schwester „Hot Delight - Madame“, bei der es noch schärfer zugeht. Beide Produkte werden von der Firma Kelant-Rose ganz ohne Konservierungsstoffe produziert. Die Papayas kommen aus Aruba. Auf der Facebookseite könnt ihr euch selbst davon überzeugen. Frischer (und schärfer) geht es fast nicht!

Wenn ihr die „made on Aruba“-Saucen noch nicht kennt, dann freut euch auf euren nächsten Aruba-Besuch! Packt im Supermarkt auch ein Gläschen für zu Hause ein. Vielleicht freut sich die Currywurstbude des Vertrauens ebenfalls über „Hot Delight“ – und ihr euch wenig später über die „Extrawurst“ mit einer Aruba-Currysaucen-Kreation. 

Guten Hunger und bis bald! Eure, Julia


Happy Hot Spots zum Lunchen 

  

Diese Woche habe ich mich für euch auf die Suche nach besonderen Lunch-Plätzen gemacht. Nicht die Vielfalt der Speisekarte stand zentral, vielmehr die unterschiedlichen Lokale selbst. Ich bin fündig geworden! Kommt mit, gehen wir Lunchen...

Die „Brouwerij Nacional Balashi“ liegt im Gebiet Balashi, ca. 25 Autominuten entfernt von Oranjestad. An der richtigen Adresse seid ihr hier, wenn ihr ein frisch gezapftes Balashi in entspannter Atmosphäre genießen wollt oder eine Auszeit vom Hoteltrubel sucht. Ein Ausflug kann außerdem mit einem Strandtag am nahegelegenen Mangel Halto Beach verbunden werden. Neben dem Mittagsangebot für Mitarbeiter und Besucher, bietet die Brauerei Besichtigungen an (montags – freitags, 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr), um Bierliebhabern „Aruba’s Beer“ noch näher zu bringen.

Balashi wird übrigens auch Arubas Trinkwasser genannt, da es ebenfalls aus der Region kommt. Beide Balashis erfrischen mich bei meinem Lunch im Biergarten! Ich bin an der Quelle!

Zwei Tagesgerichte stehen heute auf dem Holzbord: Fisch und Hühnchen. Dazu gibt es jeweils Kochbananen, Reis, Salat und Pommes. Außerdem bietet der Balashi Biergarten Wraps, Salate und verschiedene Fleisch- und Fischgerichte an. Mein Tagesgericht (Fisch) bestelle ich direkt an der Bar, zusammen mit einem kühlen Bier. Mein Lunch wird in der offenen Küche zubereitet und mir anschließend am Tisch serviert. Das Essen schmeckt, die Atmosphäre stimmt - ich komme wieder!

The West Deck: Lunch mit guten Aussichten

  

Die Beach Bar „West Deck“ liegt auf einer Terrasse direkt am Strand (L.G. Smith Blvd., Governors Bay). Von 11 bis 11 kann könnt ihr hier essen, trinken und die unglaublich schöne Aussicht genießen. Wände gibt es hier keine. Das Lokal ist komplett offen. Alles andere wäre auch eine reine Materialverschwendung.

Ich suche mir ein Plätzchen am Rand der Terrasse. So kann ich das Geschehen beobachten und etwas Sonne tanken. Schattenfreunde dürfen es sich im „Picknick-Bereich“, unter den großen Bäumen, gemütlich machen. Das Meer ist von hier aus zum Greifen nah – bzw. 10 Schritte entfernt.

Das Bestellen fällt mir im West Deck schwer. Nicht weil der Service nicht stimmt. Vielmehr, weil mein Blick immer wieder von der Speisekarte auf die kleinen Fischerbötchen schweift – und die vielen Blautöne... Also Konzentration! Auf der Speisekarte stehen verschiedene karibische Spezialitäten. Die Portion sind mit Absicht überschaubar gehalten, so dass Gäste verschiedene Gerichte kosten können. Das sind doch gute Aussichten auf euer nächstes Mittagessen!

De Suikertuin: Mittagessen in einer grünen Oase

  

Ich habe mich mal wieder verliebt! Genau wie beim Mangel Halto Beach waren auch beim „Suikertuin“ (Wilhelminastraat 64) keine roten Rosen und großen Worte nötig. Das Lokal ist eine grüne Oase im Herzen von Oranjestad.

Von außen ist das alte Cunucu-Haus schon ein Hingucker. Auch von innen stimmt alles! Meinen Lieblingsplatz finde ich allerdings im traumhaft schönen Garten. Ich vergesse gleich, dass ich eigentlich mitten im Zentrum bin. Von Stadtlärm keine Spur! Alleine bin ich diesen Mittag nicht. Zahlreiche Vögel leisten mir höflich Gesellschaft.

Mein Kaffee wird mit einem frisch gebackenen Keks serviert. Schon alleine deshalb bestelle ich wenig später die zweite Tasse. In Sachen Essen entscheide ich mich für ein Körnerbrötchen mit Brie, Honig und jeder Menge Pinienkernen. Neben zahlreichen Baguette- und Brötchenvariationen, gibt es Wraps, Suppen, Pastagerichte und andere Leckereien. Für einen Vorgeschmack, findet ihr die reguläre Speisekarte auch online.

Wenn euch in Oranjestad der Hunger packt, oder ihr ein Cunucu Haus von innen sehen möchtet: Ab sofort wisst ihr, wo ihr abschalten könnt. 

Egal für welches Lunchplätzchen ihr euch letztendlich entscheidet, lasst es euch schmecken und genießt „One Happy Island“. Bis nächste Woche! Saludos, Julia

 

Wellness-Paradies Aruba

Aruba ist der perfekte Ort für Wellness und Entspannung! Was kann es schöneres geben, als in traumhafter Kulisse eine Yoga-Stunde zu besuchen? Ein Spa-Besuch vorab vielleicht? Ich habe mir für euch Arubas Wellness-Möglichkeiten genauer angeschaut und einen Schatz gefunden.

Aloe Vera: Natürlicher Schatz für Gesundheit & Beauty

            

Der Schatz heißt Aloe Vera und wächst seit 1840 auf Aruba. Das Gel der Pflanze ist ein Zaubermittel für die Haut, egal ob sie stark strapaziert ist oder einen kleinen Feuchtigkeitskick braucht. Außerdem hilft Aloe Vera der Hautalterung vorzubeugen und begünstigt die Wundheilung. Wenn ihr an Kosmetikprodukten „made on Aruba“ interessiert seid, dann werdet ihr bei „Aruba Aloe“ fündig. Die Firma stellt zahlreiche Beauty-Artikel her, von Haut- und Gesichtscremes über Sonnenschutzmittel bis hin zu Haarpflegeprodukten. Die Pflanzen, die für die Herstellung verwendet werden, stammen von der eigenen Plantage. Dank Arubas vieler Sonnenstunden ist die Qualität des gewonnen Pflanzengels besonders hochwertig.

Um mehr über Aloe Vera und die Produktion zu erfahren, habe ich die Aloe Aruba Fabrik besucht und einiges gelernt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Aruba einst der größte Aloe Exporteur der Welt war? Von montags bis samstags habt ihr die Möglichkeit euren Wissensdurst kostenlos zu stillen. Alle 15 Minuten startet eine Führung. Da bin ich dabei!

Unser erster Stopp ist ein kleiner Stand vor dem Hauptgebäude, nur wenige Schritte von der Plantage entfernt. Unser Guide demonstriert unter anderem, wie der Pflanze das kostbare Gel entnommen wird. Anfassen ist erwünscht. Manche (zu) sonnengeküssten Teilnehmer legen das glibbrige Aloe-Gel auf ihre roten Schultern und freuen sich über die Abkühlung. Auf zum zweiten Stopp! Im Museum erfahren wir mehr über die Geschichte der Pflanze und deren Bedeutung für Aruba. Schaut euch zum Beispiel Arubas Wappen einmal genauer an. Oben links findet ihr das grüne Gold, genauso wie auf einigen alten Cunucu-Häusern. Beim dritten Stopp sehen wir uns die Produktion näher an. Die Tour endet im Geschäft. Alle Besucher testen fleißig die verschiedenen Beauty-Schätze. Manch einer kauft Sonnenschutz.

Wer sich lieber in Aloe einpacken lässt, als im Aloe-Museum zu stehen, der kommt jetzt mit zum Spa ...

Wellness auf Aruba: Spabesuch & Yogastunde, wer ist dabei?

  

Aruba geizt nicht, was das Angebot an Spas und Wellnessbehandlungen betrifft. Die meisten Hotels haben einen hausinternen Spabereich, wo Arubas Wunderpflanze gerne eingesetzt wird. Sie spendet viel Feuchtigkeit, was unser Haut vor allem nach einem langen Strandtag gut tut. Eine Aloe Vera-Körperwickel oder –Massage ist dann genau das Richtige. Aber auch andere Schätze Arubas kommen bei Wellnessbehandlungen zum Einsatz. So werden spezielle Steine der Insel bei der „Larimar Harmony“ Gesichtsbehandlung (Larimar Spa) verwendet. Die „Massage de la Aruba“ setzt auf traditionelle Messagetechniken (Mandara Spa). Neben Wraps, Gesichtstreatments und Massagen, bieten die verschiedenen Wellness-Experten auch Aromatherapien, Peelings, Maniküre und Pediküre an.

Wenn ihr euch für eine Wellness-Behandlung entschieden habt, könnt ihr euch entweder alleine oder mit euren Liebsten verwöhnen lassen. Spezielle Honeymoon- und Familien-Pakete machen es möglich! Da bleibt zuletzt nur noch die Frage offen, ob ihr ein paar Stunden Wellness direkt am Strand oder in klimatisierten Räumen genießen wollt? Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Yogaparadies Aruba

 

Was mein Abendprogramm betrifft, entscheide ich mich bewusst für den Strand. Wie könnte der Wellnesstag besser enden, als mit einer Yoga-Stunde mit Meerblick? Viele Hotels bieten Wellnesserlebnisse an, bei denen Yoga, Pilates und allerlei Spabehandlungen Körper, Geist und Seele beleben. Wenn dann noch die Kulisse aus Puderzuckersand und Palmen besteht, ist man im Paradies, beziehungsweise auf Aruba.

Meinen Kurs „Vinyasa Flow“ besuche ich beim „Manchebo Beach Resort & Spa“, bei dem ihr auch reine Yoga-Urlaube buchen könnt. Mein Unterricht ist sehr entspannt, die Lehrerin ist aufmerksam und freundlich. Auf einer kleinen Bühne weht uns abends der Wind um die Ohren, während wir bewusst einatmen, ausatmen und dabei tierische Yoga-Posen praktizieren.

So endet mein Wellness- und Beautytag voller Erholung. In diesem Sinne wünsche ich euch eine ausgeglichene Restwoche. Ayó und bis bald! 


Gute Aussichten auf "One Happy Island"

Ein Urlaub auf Aruba ist bereits eine gute Aussicht an sich. Dennoch habe mich diese Woche auf der Insel nach weiteren umgeschaut. Hier kommen für euch ein paar Aruba-Aussichten der besonderen Art.

Aussicht mit Musik im Casibari Café

 

Viele von euch kennen bestimmt die „Casibari Rock Formation“. In direkter Nachbarschaft findet ihr das „Casibari Café“. Jeden Mittwochabend gibt es hier Livemusik mit Aussicht, vorausgesetzt ihr wagt euch hinter der Bühne auf die hölzerne Aussichtsplattform. Nach einem leckeren Abendessen vom Grill, geht es auch für mich hinauf! Die Plattform ist nicht besonders hoch, aber erlaubt das Geschehen im Restaurant, die typische Kakteenlandschaft (Mondi) und die Casibari Rock Formation besser zu beobachten – herrlich! Wenig später setzt die Musik ein und die Scheinwerfer beleuchten die Felswand, die das offene Lokal eingrenzt. Das Ambiente stimmt und auch die Sicht, die außerdem an anderen Tagen genossen werden kann. Dann nur ohne musikalische Untermalung, aber ebenfalls mit BBQ am Abend. 

Aussicht mit Programm: Kino im Nationalpark

Habt ihr Lust auf Kino? Wie wäre es mit besonderen Aussichten beim Filme gucken? Jeden Monat verwandelt sich der „Arikok National Park“ in ein Freilichtkino. Auch wenn ihr euch normalerweise nicht zwei Stunden lang Naturfilme anschaut, in diesem Fall lohnt es sich. Wie oft habt ihr schon die Möglichkeit unter freiem Sternenhimmel, mitten im Nationalpark, einen Film in unbeschreiblicher Atmosphäre zu sehen? Eben! Die „Movie Night in the Park“ beginnt um 19.30 Uhr und ist sogar kostenlos. Also lasst euch das Spektakel nicht entgehen. Auf Facebook findet ihr weitere Infos und kommende Termine. Genießt die Aussicht!

Road-Trip mit Aussicht: Natur pur

  

Weil es so schön ist, bleiben wir gleich im Park. Eigentlich wollte ich euch mit auf Arubas höchsten Berg nehmen. Also habe ich die Landkarte rausgeholt und bin in Richtung „Mount Jamanota“ gefahren. Was ich jetzt weiß: Nur die Straße durch den Nationalpark führt auch zum Berg, alle anderen sind versperrt. Startet also am besten beim Besucherzentrum (San Fuego 71, Santa Cruz). Eine Straßenkarte des Parks ist im Eintrittsgeld enthalten und führt euch zu allen Sehenswürdigkeiten.

Auf geht‘s, für mich leider an der Abzweigung zum „Mount Jamanota“ vorbei. Die Straßen sind recht klein, um umzukehren. Also fahre ich weiter und bereue nichts! Die Aussichten sind ein Traum. Vor mir liegt das Meer, neben mir liegen weiße Sanddünen und Kakteen, im Rückspiegel geht es bergig zu. Begleitet werde ich während des „Road-Trips“ von zahlreichen wilden Ziegen. Bei den Sanddünen lege ich einen Stop ein und lasse mir Puderzucker über die Füße rieseln. Am Ende der Strecke gönne ich mir im Bar-Restaurant „Boca Prins“ eine Erfrischung. Auch hier stimmt alles: Die Getränke sind kühl und das Lokal ist offen. So müsst ihr keine Sekunde auf die wunderschöne Kulisse verzichten. Ich komme sicherlich zurück, dann geht es auf zum höchsten Berg Arubas. Seid ihr dabei?

Aussicht von zwei Rädern: Mit dem Mountainbike über die Insel

  

Zu guter letzt geht es sportlich zu, denn anstatt mit einer Jeep-Safari oder einer Bustour, könnt ihr Aruba auch perfekt auf zwei Rädern erkunden. „Aruba Active Vacations“ bietet beispielsweise verschiedene Trips an und verleiht Mountainbikes, falls ihr „One Happy Island“ auf eigene Faust entdecken wollt. Auch ich schwinge mich in den Sattel in Richtung „California Lighthouse“, immer dem Meer entlang. Packt am besten euer Badezeug und ein bisschen Kleingeld mit ein, denn beim Arashi Beach gibt es Abkühlungen: Plantscht entweder im Wasser oder probiert „Raspao“. Auf gecrushtes Eis gibt die Verkäuferin einen Syrup nach Wahl. Ich entscheide mich für Maracuja. Ein Schuss Kondensmilch ist der krönende Abschluss. Serviert wird der Eis-Snack in einem Plastikbecher mit Löffel und Strohhalm. Schmeckt!

Beim „California Lighthouse“ angekommen, entspanne ich bei einer einmaligen Aussicht. Wusstet ihr eigentlich, dass der Leuchtturm nach dem gesunkenen Schiff „California“ benannt ist? Das Schiffsunglück war Anlass genug, vor ca. 100 Jahren den Leuchtturm zu errichten, der in Zukunft restauriert werden soll. Dann habt ihr die Möglichkeit,  besonders gute Aussichten von der Turmspitze aus zu genießen.

Die „Alto Vista Chapel“ ist nicht weit entfernt und ebenfalls mit dem Mountainbike gut zu erreichen. Auch der „Arikok National Park“ eignet sich bestens, um auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Fragt am Besucherzentrum nach einer detaillierten Karte und radelt im Anschluss durch Arubas Geschichte. Die ersten Einwohner von unserem „One Happy Island“ waren die „Arawak Indianer“. In der „Fontein-Höhle“ findet ihr ihre mehr als 1000 Jahre alten Spuren in Form von Piktogrammen. Wenn ihr mehr über den Park und Arubas Geschichte erfahren wollt, könnt ihr an einer geführten Tour teilnehmen. Außer dem üblichen Eintrittspreis müsst ihr für die Führung nichts bezahlen. Meldet euch vorab telefonisch an.

Nach einem erlebnisreichen Tag ist meine letzte gute Aussicht die auf mein Bett. Träumt mit mir von Aruba und freut euch auf euren nächsten Besuch! Ayó und bis bald!


Shopping-Paradies Aruba

Wer an Aruba denkt, hat vor lauter Puderzuckerstrand nicht gleich einen ausgiebigen Shopping-Ausflug im Sinn. Dabei kann sich das Einkaufsangebot auf unserem „One Happy Island“ durchaus sehen lassen. Von Designerboutiquen bis hin zu Surfshops ist auf Aruba alles zu finden. Ich zeige es euch!

Royal Plaza Mall: Ein bunter Strauß an Geschäften und Restaurants

  

Die „Royal Plaza Mall“ (L.G. Smith Boulevard 94) liegt im Herzen von Oranjestad. Das pinke Gebäude ist nur schwer zu übersehen. Im obersten Stockwerk entdecke ich den „Bula Surf Shop“. Alle die gerne legere (Surf-)Kleidung tragen, sind hier am richtigen Ort. Mir fallen direkt die „Dushi yiu-Shirts“ ins Auge, die ich bereits mehrfach auf Arubas Straßen gesehen habe. Ursprünglich wurden sie für Freunde der Surfcommunity entworfen. Inzwischen sieht man auf der ganzen Insel T-Shirts, Tops und Sticker mit dem Surfslang „Dushi yiu“. Anfänglich lobten die zwei Wörter besonders gute Leistungen beim Wellenreiten, heute würdigen sie auch vieles andere. Die Übersetzung bedeutet so viel wie „awesome man“ oder „cool Mann“. Das sehe auch ich so und entscheide mich letztendlich für ein blaues Top und Stück Aruba in einem.

Nur wenige Geschäft weiter, finde ich im „Salad Skate Shop“ die angesagten Taschen der Marke „TANGERINE - handmade in Aruba“. Sie sind nicht nur hübsch, auch die Qualität stimmt! Neben Hemden, Hosen und Badeshorts, gibt es auch eine eigene T-Shirt-Kollektion. Außerdem hängen Rucksäcke und Skateboards an den Wänden. Wer eine Verschnaufpause braucht, kann es sich auf dem Sofa bequem machen und Videospiele spielen.

Neben diesen beiden Läden hat die „Royal Plaza Mall“ einen bunten Blumenstrauß an Geschäften mit Souvenirs, Uhren, Schmuck und Bekleidung zu bieten. Was mir an der Shoppingmall besonders gut gefällt: Verschiedene Bars und Restaurants sind in den offenen Komplex mit integriert. Sie stillen nicht nur Hunger und Durst, nach ein paar Stunden Einkaufstrubel, sondern bieten auch eine tolle Aussicht auf das Meer, die Kreuzfahrtschiffe und das Geschehen in der Hauptstadt.

Renaissance Mall: Designermode und Luxus

Luxuriöser geht es nur wenige Gehminuten entfernt zu. In der „Renaissance Mall(L.G. Smith Boulevard 82) kommt ihr vor allem auf eure Kosten, wenn ihr auf der Suche nach Luxus und Designermode seid oder im integrierten Casino euer Glück versuchen möchtet. Bei einem der verschiedenen Restaurants hole ich mir einen Kaffee, als Stärkung für meinen weiteren Shopping-Tag. Denn gleich hinter der „Renaissance Mall“ liegt Arubas Einkaufsstraße, die mit vielfältigen Geschäften punktet. Der Kaffee ist ausgetrunken und ich  bin bereit für einen Bummel entlang der „Caya Betico Croes“.

Caya Betico Croes: Oranjestads Einkaufsstraße

Viele kunterbunte Häuser, Palmen am Straßenrand – das sind meine (guten) Aussichten, als ich die Haupteinkaufsstraße entlang schlendere. Seit Kurzem sorgt eine offene Straßenbahn für noch mehr Leben im Zentrum und erfreut müde Füße zugleich. Die Fahrt ist kostenlos, falls ihr gerne einmal einsteigen möchtet. Wieder ausgestiegen findet ihr auf der Caya Betico Croes einen Mix an Geschäften, wie es für eine Einkaufsstraße üblich ist. „La Linda“ ist das älteste Kaufhaus der Insel und zu Beginn der Straße gefestigt. Seit über 70 Jahren wird hier gerne eingekauft. Die Herren kommen unter anderem wegen der „Guayabera“. Das Leinenhemd erfreut sich in der Karibik, als auch in Kuba, Mexiko, Mittelamerika, Afrika und Südostasien, großer Beliebtheit. Zwei oder vier aufgesetzte Hemdtaschen und zwei vertikal verlaufende Stoffstreifen sind die typischen Merkmale.

Palm Beach: Paseo Herencia Mall & The Palm Beach Plaza Mall

Von Oranjestad geht es für mich weiter in Richtung Palm Beach. Mein erster Stop: Die „Paseo Herencia Mall“ (J.E. Irausquin Blvd. 382-A). Das Shopping- und Unterhaltungszentrum gefällt mir auf den ersten Blick. Alle Geschäfte und Restaurants sind um einen Platz herum angelegt. Wie es sich für „Ministadt“ gehört, fehlt auch der Stadtturm nicht, der mich am Eingang begrüßt.

Im „Aruba Aloe Shop“ tobe ich mich in Sachen Cremes aus. Allerlei Kosmetikprodukte „made on Aruba“ stehen hier im Regal und dürfen getestet werden. In der Einkaufstüte landet letztendlich Aloe-Lippenpflege mit Sonnenschutz. Der riesen Cupcake, wenige Schritte später, veranlasst mich ein Foto zu schießen... und einen Cupcake zu probieren. Auch abends geht der Spaß in der „Paseo Herencia Mall“ weiter. So können sich Kinofreunde im ersten Stockwerk die neusten Filme anschauen, wenn der Einkaufsbummel vorbei ist.

Nur ein paar Gehminuten entfernt, stehe ich letztendlich im größten Einkaufszentrum der Insel.  Neben einem umfangreichen Einkaufsangebot, gibt es in der „Palm Beach Plaza Mall” (L.G. Smith Boulevard 95) ein Kino, eine Bowlingbahn und verschiedene Bars und Restaurants - wennschon, dennschon!

Im Geschäft „Caribbean Queen“ entdecke ich hübsche Ohrringe zu einem fairen Preis. Fair ist auch, dass ein Teil des Kaufbetrags an einen wohltätigen Zweck gespendet wird. Ich darf an der Kasse entscheiden, wen ich mit meinem Kauf unterstützen möchte. Was mir außerdem gut gefällt: Jeden Monat wird eine lokale Künstlerin vorgestellt, um Arubas Talente zu fördern. Im März gibt es beispielsweise Kunst aus Treibholz von Maria Onni. Ansonsten verkauft die „Caribbean Queen“ hauptsächlich Mode-Accessoires.

 

Mein Fazit am Ende des Shopping-Tages:

Wenn ihr gemütlich einkaufen wollt und zugleich Unterhaltung sucht, seid ihr in der „Paseo Herencia Mall“ und in der „Palm Beach Plaza Mall“ am richtigen Ort. Hier könnt ihr euch nach einem Einkaufsbummel noch einen Film ansehen und in einem Restaurant ein kühles Balashi trinken. Ihr möchtet euer kühles Balashi lieber mit Meerblick und ohne Kino genießen? Dann macht euch auf den Weg zur „Royal Plaza Mall“. Wenn ihr hochwertige Designermode shoppen wollt, findet ihr Ralph, Louis und ihre bekannten Freunde in der „Renaissance Mall“. Ein einfacher Stadtbummel tut es auch? Dann schlendert über die „Caya Betico Croes“ oder testet die neue Straßenbahn.  

Wofür ihr euch auch entscheidet: Habt viel Spaß beim Bummeln, Shoppen und Genießen! Saludos, Julia!


One Happy Island - Wasserspaß pur!

Sonne, Strand und Meer sind die Synonyme für Aruba. Daher war ich für euch unterwegs und habe mir Trendsportarten auf dem Wasser und traumhafte Strände angeschaut ... und mich verliebt!

  

Heute habe ich mich wieder verliebt. Mangel Halto Beach heißt mein neuer Freund. Er ist vielseitig und wunderschön. Der Strand liegt in Pos Chiquito, ganz in der Nähe der Spaans Lagoen. Ein Ausflug mit dem Auto lohnt sich auf jeden Fall. Vielfalt und Natur pur machen Mangel Halto zu meinem neuen Favoriten. Schwimmen, Schnorcheln und zwischen den Mangrovenbäumen die Seele baumeln lassen – was kann es schöneres geben?

  

Nach meiner Ankunft führt mich eine Holzbrücke mitten hinein in ein Zelt aus Mangrovenbäumen. Rechts entdecke ich den ersten Ministrand, der zwischen dem urigen Grün zum Schwimmen einlädt. Weiter den Weg entlang finde ich neue Badebuchten und eine riesen Fläche Puderzuckersand, der mit Strandhüttchen gesprenkelt ist. Zunächst scheint das Strandende erreicht zu sein. Aber ich täusche mich. Eine neue Sandfläche knüpft am vermeintlichen Ende an, perfekt zum Sonnenbaden, Picknicken und Entspannen!

Diejenigen, die den kürzesten Weg ins Wasser suchen, können sich das mit der Holzbrücke sparen. Bei den Parkplätzen gibt es eine große Plattform, die schnell, dafür aber ohne romantische Worte und Umwege, ins Wasser führt. 

Mangel Halto: Badespaß im Wasser

Einmal raus aus dem Staunen, geht es für mich endlich hinein ins Wasser. Es ist klarer als manche Gläser und niedrig genug, um gemütlich zu schnorcheln. Auch Tauchgänge und Kajak-Touren werden von Mangel Halto aus angeboten. Informiert euch vorab und freut euch unter Wasser auf allerlei Fische, Korallen und ein Schiffswrack.  

Noch ein Tipp: Am Strand gibt es keine Verkaufsstände. Packt für euren Ausflug also ausreichend Verpflegung ein und vergesst die Taucherbrille nicht smiley.

Trendsport auf dem Wasser

Wenn ihr nach so viel Mangel Halto-Idylle etwas mehr „Action“ braucht, kommt ihr mit diesen Wassersportarten bestimmt auf eure Kosten: 

Stand Up Paddling (SUP) ist ein noch relativ junger Freizeitsport. Außer einer Art Surfboard, einem Paddel und einem funktionierenden Gleichgewichtssinn braucht ihr nicht viel. Falls ihr die Ausrüstung nicht gerade im Gepäck habt, werdet ihr am Palm- und Hadicurari Beach fündig. Leiht euch zum Beispiel bei „Stand Up Paddle Aruba“ alles was ihr für ein paar Stunden SUP-Spaß braucht. Neben dem Verleih, werden auch Kurse angeboten. Reserviert am besten vorab!

Wenn ihr euch schneller auf dem Wasser bewegen wollt, als nur mit einem Paddel, könnt ihr auf Aruba unter anderem Surfen, Kitesurfen und Windsurfen (lernen)! Am Hadicurari Beach gibt es allerlei Schulen, die verschiedene Wassersportkurse im Programm haben und Equipment verleihen, zum Beispiel die „Aruba Kitesurfing School“. Auch die „Aruba Surf & Paddle School“ ist ganz in der Nähe gefestigt (Palm Beach).

Erfahrene Surfer toben sich gerne beim Wariruri- und Dos Playa Beach aus, während geübte Bodyboarder beim Andicuri Beach unterwegs sind. Kitesurfer stürzen sich am liebsten beim Boca Grandi Beach in die Wellen.

    

Nach so viel Bewegung tut etwas Ruhe gut! Wie wäre es mit SUP Yoga? Die bekannte Yoga-Lehrerin Rachel Brathen gilt als Pionierin der Sportart. Rachel wohnt auf Aruba, falls sie nicht gerade an anderen Orten der Welt Workshops gibt. Wenn ihr vom Meister lernen möchtet, checkt hier ihren Kursplan. Alternativ findet ihr auch andere Anbieter auf unserem „One Happy Island“.

Viel Spaß beim Plantschen und Wellenreiten! Bis zum nächsten Mal!


Food Trucks: Vielfalt zu jeder Tageszeit

Wer auf Arubas Straßen unterwegs ist, sollte am Straßenrand unbedingt auf die vielen rollenden Küchen achten. Von morgens bis spätabends nehmen sie ihre Gäste mit auf eine kulinarische Food Truck-Reise. Nicht alle Imbisse haben ihre Klappen durchgehend geöffnet. Sie spezialisieren sich auf eine bestimmte Tageszeit. Die einen Kunden holen ihr Mittagessen beim mobilen Restaurant, quasi als Alternative zur uns bekannten Kantine. Andere lassen den Tag mit einem Abendessen oder „Nachhauseweg-Snack“ vom Imbisswagen ausklingen. So auch ich.

Fündig werde ich beim „Candela Grill“ (L.G. Smith Boulevard, gegenüber der Royal Plaza Mall) in Form eines frisch zubereiteten „Käse & Steak-Sandwiches“. Neben einer Sandwichvielfalt gibt es auch Salate, Suppen und verschiedene Fleisch- und Fischgerichte mit Beilagen („Baskets“).

Andere mobile Küchen bieten Spezialitäten wie „Arepa“ an. Die Maismehl-Fladen sind in Venezuela, Kolumbien und Panama ein fester Bestandteil vieler Mahlzeiten. Der „Tia Rosa Snack“ (Pos Chikito 80) hat sie im Programm. Mit „Patacon“, einem Sandwich aus frittierten Kochbananen statt Brot, gewann der Truck 2012 „The Battle of the Food Trucks“. Ein Besuch lohnt sich! 

Mit einer guten Grundlage und schmackhaften Döner-Alternative geht es für mich nach Hause. Bon nochi und bis zum nächsten Mal!

Candela Grill Food Truck


Pastechi: Arubas Frühstückssnack Nummer 1

Ein guter Start gelingt mit einer guten Grundlage bekanntlich am besten. Daher habe ich mich zu Beginn meines Aruba Abenteuers auf die Suche nach typischen Snacks gemacht, die meinen Tag schmackhaft starten- und enden lassen. 

Pastechi ist ein beliebter Frühstückssnack, der auch auf Parties nicht fehlen darf. „Keshi“ (Käse), „pisca“ (Fisch), „carni“ (Hackfleisch) und  „ham & cheese“ (Käse-Schinken) sind die bekanntesten Füllungen der halbkreisförmigen, frittierten Teigtasche. Spezielle Pastechi-Geschäfte, Imbisswagen, Kiosks und Bäckereien bieten Pastechis schon frühmorgens an. Dann sind sie noch schön warm und schmecken am besten.

Also mache auch ich mich früh auf den Weg. Es geht zum „Welcome Snack“ in Oranjestad (De La Salle Straat 36). Seit ca. 25 Jahren begeistert der Imbiss seine Gäste mit Pastechis und anderen Speisen. Für 2 AWG (ca. 1 EUR) gibt es das fettige Frühstücksglück zum Mitnehmen oder zum Verzehr vor Ort.

Welcome Snack

Pastechis unterscheiden sich geschmacklich, von Lokal zu Lokal, meist in Sachen Teig. Beim „Welcome Snack“ ist er knusprig, nicht zu schwer und ein bisschen süß – hopi dushi! Was die Füllung betrifft, ist „Pastechi di carni“ mein Favorit. Aber auch die anderen üblichen Verdächtigen stehen auf der Karte und sind hopi bon! Meine erste Grundlage ist mit diesem Frühstück geschaffen. Ein bunter Tag „One Happy Island“ liegt vor mir, inklusive Abendsnack auf vier Rädern!

Pastechi