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Rensley
Das Geheimnis von Aruba
Germany
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“15 Jahre lang habe ich in Europa gelebt. Zuerst in den Niederlanden zum Studium und später in Deutschland, wo ich mit meiner Frau das Fremdenverkehrsamt für Aruba geführt habe,” erzählt Rensley - doch selbst nach all dieser Zeit, zog es Rensley und seine Fra Rita zurück in die Karibik. Das eigene Unternehmen sollte es sein um deutschsprachigen Reisenden unverwechselbare Erlebnisse auf der Insel anzubieten.

Foto:  Jens Krömer, www.jek.de

Obwohl Aruba vor allem den Ruf genießt, die perfekte Honeymoon-Insel zu sein, erklärt mir Rensley, dass es ‘den typischen Aruba-Touristen’ gar nicht gibt. Wer würde sich denn nicht in die endlosen weißen Sandstrände verlieben, oder das immer-schöne Wetter. “Die Menschen kommen aus den unterschiedlichsten Gründen nach Aruba - die traumhafte Landschaft, die freundliche Bevölkerung, der hohe Servicestandard, die große persönliche Freiheit, und und und,” weiß Rensley zu berichten.
Und tatsächlich, die Möglichkeiten für einen entspannenden oder ereignisreichen Urlaub sind schier unendlich. Wie klingt zum Beispiel ein entspannter Tag an einem der paradiesischen Strände, oder eine Yogastunde inmitten der wunderschönen Natur. Etwas flotter geht es bei einer ATV Tour zu oder beim Windsurfen. Aber auch der kulturellengagierte Urlauber wird voll bedient, denn die Insel hat eine reiche Geschichte und hervorragende lokale Küche zu bieten. Es ist für jeden etwas dabei.


Das tolle ist, dass die Arubaner selbst viel ausgehen und es deswegen ganz einfach ist, Einheimische zu treffen. “Aruba ist keine Insel mit abgeschlossenen Resorthotels,” sagt Rensley, “man trifft überall Arubaner.”

Und genau diese authentische Begegnung mit der Insel ist es, auf die Rensley auch bei seinen Touren den größten Wert legt. “Ich bin der einzige Arubaner,  der sich auch deutsche Gäste spezialisiert hat und diese immer auf deutsch betreut. Deshalb biete ich auch nur sehr individuelle Touren an,” beschreibt Rensley sein Angebot. Doch auch kleinere Reisegruppen finden in ihm einen guten Reiseführer - hat er sich doch extra aus Frankfurt einen VW-Bus mit 16 Sitzen mitgenommen. Und dabei ist Rensley ganz offen dafür, was die Urlauber gerne erleben oder über Aruba erfahren möchten. Von Ausflügen zu den schönsten Orten der Insel im Range Rover oder erwähntem VW-Bus, über geführte Wanderungen im Nationalpark Arikok bis hin zu praktischen Dingen, wie begleitete Supermarkteinkäufe oder Arztbesuche - Rensley steht immer zur Seite.

“In all den Jahren, in denen ich Urlaube nach Aruba organisiert und geführt habe, habe ich gelernt wie wichtig es ist, Gäste individuell zu betreuen,” und da geht es eben nicht nur darum die Geschichte einer Insel zu erzählen, sondern auch darum jeden Aspekt des Urlaubs so reibungslos wie möglich zu gestalten. Besonders im Notfall ist es wichtig sich auf jemanden verlassen zu können, der auch übersetzen kann. Denn die Landessprache Arubas ist alles andere als einfach. Papiamento heißt sie und ist eine Mischung aus Spanisch, Portugiesisch, Holländisch, Englisch und Französisch, und weist Einflüsse von Arawakisch und einiger afrikanischer Sprachen auf. Rensley empfiehlt aber zumindest ein paar Ausdrücke zu lernen:

Bon dia - Guten Tag
Danki - Danke
Dushi - Liebling, Schatz, süß
Ayo - Tschüss

Doch zurück zum Geheimnis Arubas - was ist es, das die Insel so besonders macht? Rensley meint, “zum einen ist es das europäische Flair - man bekommt hier alles, was eine typische Karibikinsel zu bieten hat, aber eben auch einen gewissen Standard an Sauberkeit, Effizienz und Infrastruktur.” Doch auch der Gegensatz der weißen Sandstrände - ganze 11km Traumstrand hat die Insel zu bieten - und der rauen und zerklüfteten Nordküste mit ihren bizarren Felsformationen zieht viele Urlauber magnetisch an.


“Kleine Buchten und Strände wie Arashi, Boca Catalina oder Mangel Halto zählen zu meinen Lieblingsorten,” schwärmt Rensley. Ein weiteres Highlight der Insel sind die Festivals und Rensley findet, dass diese allemal eine Reise Wert sind. Seine Favorit ist das Straßenfest in San Nicolas, besser bekannt als das Carubbian Festival. Auf Aruba findet der Karneval nämlich nicht nur einmal im Jahr statt! Urlauber können jede Woche in San Nicolas, Aruba’s “Stadt des Sonnenaufgangs”, die traditionelle Karnevalskultur der Insel kennenlernen. Livemusik, Tanzaufführungen und Kunsthandwerk gehören dabei ebenso dazu wie schmackhafte Kostproben der karibischen Küche.

Natürlich weiß Rensley auch einen Geheimtipp für jene, die es etwas ruhiger angehen möchten. “Das Fischerdorf Savaneta ist ein ganz besonderer Ort,” verrät Rensley. Es ist der älteste Ort der Insel und weit abgelegen von den touristischeren Ecken Arubas.
Zum Abschluss frage ich Rensley nach den idealen Mitbringseln von der Insel, und erfahre einerseits von den einheimischen Aloe-Fabriken - das Heilmittel bei Sonnenbrand schlecht hin - und dem eigenen Bier der Arubaner, dem Balashi Bier. “Es wird hier auf der Insel mit entsalztem Meerwasser von einem deutschen Braumeister gebraut und schmeckt wirklich lecker!”
So ungewöhnlich das auch klingt, Aruba ist nun mal einfach außergewöhnlich. Wer jetzt Lust hat in Rensley’s Begleitung die authentische Seite der Insel kennen zu lernen, schaut am besten bei Aruba Tours-to-go vorbei und lässt sich inspirieren!

About the blogger: Kathi Kamleitner
Kathi war schon immer im Reisefieber und inspiriert mit ihren Geschichten am liebsten zu authentisch einheimischen Erlebnissen. Ihre Spezialität liegt bei ihrer Wahlheimat Schottland und en umliegenden nordischen Ländern und Inseln, doch auch die Strände, Klippen und Wälder der Karibik und Lateinamerikas haben es ihr angetan. Sie teilt ihre Reisetipps, Fotos und ‘Local Stories’ auf ihrem Blog Watch Me See und ist eine der zehn Autorinnen der Reiseplattform Travelettes. http://watchmesee.com http://travelettes.net