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Aruba Strandregeln
Meet the Donkey - meine Wunschliste für Aruba

Als ich das letzte Mal in der Karibik war, habe ich vollmundig behauptet: „Wenn ich hier leben würde, ginge ich jeden Tag schwimmen.“ Meine Aussage wurde mit ungläubigen Blicken quittiert. Aber wo, wenn nicht hier, ließe sich so etwas realisieren? Die Karibik, ein Traum von Sommer und Badetemperaturen das ganze Jahr über. Ich müsste natürlich nah am Meer wohnen.

Nun war ich schon zwar öfters in der Nachbarschaft unterwegs, doch noch nie auf der kleinsten der ABC-Inseln. 184 Quadratkilometer Fläche bedeutet ja: Zum Wasser ist es nie weit. Vermutlich würde ich mich an der Westküste niederlassen, denn hier finde ich die Strände, während sich der Osten wild und zerklüftet gibt.

Beruhigend ist, dass Aruba außerhalb der Orkanzone liegt. Außerdem gibt es Divi-Divi-Bäume! Und gute Musik, etwa die von Wally Warning, was allein schon Grund genug wäre, sofort los zu fliegen.

Ein paar Dinge habe ich mir nämlich schon ausgeguckt:

  • Auf jeden Fall ein bisschen Papiamento mit einem Einheimischen lernen. In der Kreolsprache wurden portugiesische, spanische und niederländische Wörter mit Gefühl für Rhythmus verarbeitet und fachgerecht verniedlicht. Ein Wort kenne ich bereits, ein Wort für alle Fälle: dushi. Klingt nett und bedeutet, dass jemand süß bis sexy ist oder etwas lecker bis klasse ist.

  • Wo wir schon mal beim Rhythmus sind: Ich würde mich der Musik der Insel widmen. Vielleicht einen Musiker treffen, ein bisschen trommeln und zum Wally-Warning-Hit „No monkey“ die Hüften schwingen. Also auf jeden Fall das Nightlife testen. Venezuela liegt ja quasi um die Ecke, so dass der Einfluss von Latin-Music vermutlich groß ist. Tumba heißt der original Rhythmus Arubas – im 6/8 Takt. Vielleicht muss ich einmal den Karneval erleben.

  • Alle Strände erkunden und meinen persönlichen Liebling ernennen. Schwimmen. Vielleicht neben Meeresschildkröten. Schnorcheln. Papageienfischen begegnen. Yoga auf dem Wasser ausprobieren, das sogenannte SUP Yoga. Wenn ich dabei mal vom Brett falle und in die Karibik plumpse, sehe ich extrem locker. Noch mehr auf dem Wasser? Klar, Kajaking und Segeln und Wassertaxi fahren.

  • Den Arikok Nationalpark nach wilden Eseln absuchen. Also ein Meet-the-donkey mit Foto-Shooting! Entweder ein bisschen wandern, radeln oder reiten – falls die Pferde nett sind. Ein Bad im Conchi nehmen, einem natürlichen Pool an der zerklüfteten Küste im Norden der Insel. Und weil ich ein großer Fan von Adobe Architektur bin: das alte Cunucu Farmhaus besuchen. Bei der Gelegenheit erfahre ich dann auch gleich, wie man früher so gelebt hat auf Aruba.

Last but not least: Mich durch die Kochtöpfe Arubas schlemmen. Und versuchen, die Namen aller Gerichte zu behalten. Einen dushi Kochkurs bei Einheimischen belegen. Auf einer Nachbarinsel wurde bei dieser Gelegenheit sogar in der Küche getanzt! Wollen wir doch mal schauen, ob Aruba da mithalten kann...

About the blogger: Elke
Elke Weiler war lange Jahre als Reisejournalistin unterwegs, bevor sie Meerblog gründete und sich auf „slow travel & seaside life" spezialisierte. Inseln stehen naturgemäß ganz oben im Redaktionsplan der Bloggerin. Sie lebt selber auf einer, auch wenn es nur eine halbe ist. Und noch dazu an der kalten Nordsee, wo man allerhöchstens von Juni bis September schwimmen kann. Aber dushi ist das schon.