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Renaissance Island
Von Flamingos am Strand, windschiefen Bäumen und inseleigenem Bier

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich zum ersten Mal von Aruba gehört habe. Wie und wann genau sich die kleine Trauminsel in der Karibik in mein Bewusstsein geschlichen hat, kann ich gar nicht mehr so genau sagen, denn bei mir ist nur ein Bild im Kopf hängen geblieben: Flamingos am Strand. Wie verrückt ist das denn? Die Vorstellung mit Flamingos an einem Karibikstrand zu baden hat Aruba nach ganz oben auf meine Bucket List katapultiert. Und ich kann euch sagen: genau dort gehört Aruba auch hin. Denn die Karibikinsel hat noch viel, viel mehr zu bieten als nur die berühmten Flamingos! Butterweiche weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser, das ganze Jahr über Sonnenschein und warme Temperaturen.

Das Tolle an Aruba ist, dass die Insel außerhalb des sogenannten Hurricane Belt liegt: das heißt während in anderen Teilen der Karibik in den Sommermonaten teilweise heftige Unwetter wüten, herrscht auf Aruba durchgängig gutes Wetter. Und so war es mir möglich, letzten Sommer relativ spontan nach Aruba zu fliegen und endlich dieses wunderbare Fleckchen Erde kennenzulernen.

Was erwartet dich außer den pinkfarbenen Flamingos und weißen Stränden also noch auf Aruba? Als ob das schon nicht besonders genug wäre, hat Aruba auch landschaftlich und kulinarisch einige Besonderheiten zu bieten. Hast du zum Beispiel schon einmal von den Divi-Divi-Bäumen gehört? Die windschiefen Bäume sind tatsächlich eine kleine Berühmtheit und das Wahrzeichen Arubas. Sie wachsen mit dem Wind und da der Wind auf Aruba aus Richtung Nordosten kommt, sind die Bäume immer Richtung Südseite der Insel gebogen. Falls du dich also einmal in den entlegeneren Gegenden der Insel verfahren haben solltest: schau dir die Biegung der Bäume an. In der Richtung, in die die meisten von ihnen wachsen, liegt die belebte Südseite der Insel.

Auch kulinarisch wird dir auf Aruba etwas ganz Besonderes geboten. Von dem inseleigenen Bier namens Balashi hast du sicher schon gehört, oder? Das Balashi Bier wird in der einzigen Brauerei Arubas aus deutschem Malz und Hopfen hergestellt und hat tatsächlich ganz ordentlich Stoff (ob daher das Inselmotto ‚One happy Island‘ kommt?).

Aber das ist noch nicht alles, denn auf Aruba gibt es mit dem Funchi noch eine inseleigene Speise: Funchi ist eine Art Brot, das aus Maismehl hergestellt und mit Käse überbacken oder als kleine Würfel mit Dip serviert wird. Es ist unglaublich lecker! Das leckerste Funchi habe ich im Restaurant The West Deck (The West Deck, L.G. Smith Blvd at the Governor's Bay on the Beach, Oranjestad) gegessen, unbedingt ausprobieren! Und ebenfalls eine Empfehlung wert: Das Restaurant Red Fish (Red Fish Aruba, Italiestraat 50, Oranjestad). Dort gibt es Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen, immer auf karibische Art zubereitet. Ich habe mir die Finger danach geleckt! Mein genereller Tipp: Geh auf Aruba nicht im Touristenzentrum Palm Beach essen, sondern suche dir lieber ein Restaurant etwas ab vom Schuss, dort wo du auch Locals triffst. Dort gibt es besseres Essen zu besseren Preisen und auch das Balashi Bier ist so günstig, dass man ein paar mehr davon trinken kann ;)

About the blogger: Katrin Bachmann
Zu Studentenzeiten waren große Reisen für Katrin lange Zeit nicht möglich. Dafür lässt sie es jetzt umso mehr krachen: Abenteuerreisen, karibische Traumstrände und atemberaubende Landschaften lassen ihr Herz höher schlagen. Auf ihrem Reiseblog BEFOREWEDIE.DE schreibt sie über genau diese Orte und Erlebnisse – und Aruba gehört für sie definitiv nach ganz oben auf ihre persönliche ‚Places to see before you die‘ Liste.