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Divi Divi
A WIE ARUBA - THE HAPPY ISLAND

„Aruba - one happy island“. Der Werbeslogan klingt verheißungsvoll und ich war schon sehr gespannt, ob die nur etwa 180 km² große Karibikinsel Aruba ihr Versprechen halten und auch bei mir ein „Happy-Gefühl“ auslösen konnte.

So stieg ich voller Erwartungen in Curaçao in den Flieger und freute mich auf meinen Tag auf Aruba. Natürlich reichen ein paar Stunden bei Weitem nicht aus, um die gesamte Insel zu erkunden, aber mit einem eigenen Leihauto oder im Rahmen einer geführten Inseltour erhält man selbst in dieser kurzen Zeit einen tollen Einblick. Und was soll ich sagen, auch mich hat Aruba verzaubert!

Und das war mein ‚one happy day‘ auf Aruba:

Aussichtsspots, die happy machen

Die Casibari Felsformation und die Balashi-Goldmine im Inselzentrum, das California Lighthouse am nördlichsten Inselzipfel – sie alle bieten ein wunderbares Panorama auf die umliegende Landschaft und sorgten bei mir für kleine Glücksgefühle.

Keinen Panoramablick, aber faszinierende Straßenkunst gibt es in San Nicolas. Tagsüber ist es hier fast menschenleer und so konnte ich in aller Ruhe durch die Gassen schlendern und die bemalten Fassaden bewundern. Zwischendurch gönnte ich mir einen Erfrischungscocktail in Charlie’s Bar.

Happy Mahlzeit auf Aruba

Die frische Lust und Sightseeing machten hungrig. Als Fisch-Liebhaberin konnte ich mir einen Besuch im ‚Zeerover‘ in Savaneta nicht entgehen lassen. Auf einer Holzbank mit Meerblick ließ ich mir den frischen Fisch schmecken, welchen ich im filetierten Rohzustand ausgewählt und dann herausgebacken mit Kochbananen und Pan Bati in einem kleinen Korb serviert bekommen hatte. Im Hintergrund lief der Fernseher, aber ich beobachtete lieber das Treiben um mich herum: den hungrigen Leguan, der vom Koch mit ein paar Leckerbissen verwöhnt wurde; die Fischer, die neue Ware brachten; das Treiben in der Küche und die anderen Gäste aus aller Herren Länder. Dazu leichtes Meeresrauschen und strahlender Sonnenschein – ja, hier war ich happy

Happy Time am Strand

Für einen Verdauungsspaziergang bestens geeignet war der Eagle Beach an der Westküste der Insel. Der weltberühmte Strand lädt mit seinem weißen Sand und dem ruhigen, warmen Wasser zum Entspannen ein. Ich war aber viel zu neugierig und erkundete deshalb an diesem Tag auch noch den Arashi Beach im Nordwesten und den etwas abgeschieden gelegenen Baby Beach im touristisch noch weniger erschlossenen und daher ruhigeren Osten der Insel.

Aruba ist als Paradies für Taucher und Schnorchler bekannt. Im glasklaren Wasser lassen sich neben zahlreichen Meeresbewohnern auch einige Schiffswracks entdecken.

Ich blieb im Trockenen und hielt stattdessen Ausschau nach dem Divi Divi-Baum, dem Wahrzeichen der Insel schlechthin. Aufgrund des steten Passatwindes in dieser Gegend wächst die Krone nur in eine Richtung und verschafft so dem Baum ein markantes Aussehen.

Bevor es wieder zurück zum Flughafen ging, war noch Zeit, den Sonnenuntergang auf Aruba zu genießen und ich nahm mir vor, dass meinem ‚one happy day‘ irgendwann noch weitere glückliche Tage auf der kleinen Karibikinsel Aruba folgen sollen.

About the blogger: Veronika Lauss
Ob Australien oder Norwegen, Hostel oder 4*-Hotel, Almhütte oder Städtetrip, Wellness oder Freizeitpark – Veronika tourt seit Jahren in ihrer Freizeit durch die Welt, erfreut sich aber auch an der Schönheit ihrer Heimat Österreich. Was sie dabei so entdeckt und erlebt, erzählt sie auf ihrem Reiseblog www.flugentenblog.com.