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Déjate sorprender por los paisajes naturales de Aruba
Wüstenlandschaften und Street Art – Off the Path durch Aruba!

Die meisten Menschen kommen nach Aruba, weil sie von den traumhaften weißen Sandstränden,der atemberaubenden Unterwasserwelt und natürlich von den Flamingos am Strand gehört haben. Aruba ist bekannt als eine der Karibikinseln mit den schönsten Stränden der Welt und das obwohl sie mit nur ca. 180km² wirklich nicht groß ist. Welche tollen Strände es auf Aruba zu entdecken gibt, wo sich das Schnorcheln besonders lohnt und wo du die berühmten Flamingos findest, habe ich schon in meinen beiden letzten Artikeln verraten. Ich hoffe, du hast noch etwas Zeit mitgebracht? Denn heute geht es Off the Path durch Aruba! Ich hatte das große Glück, mehr als eine ganze Woche auf Aruba verbringen und das ‚One happy Island‘ auch ein wenig abseits der bekannten Touristenpfade entdecken zu können. Meine persönlichen Highlights verrate ich dir heute. Los geht’s!

Der Arikok Nationalpark

Der Arikok Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet im Nordosten von Aruba und umfasst knapp 20% der gesamten Inselfläche. Der Nationalpark ist das komplette Gegenteil der weißen Strände auf der Südseite von Aruba: Hier wartet ein trockenes, staubiges Gebiet aus Felsformationen auf dich, das über und über mit mannshohen Kakteen bewachsen ist. Zugegeben, das muss man mögen und ich hätte von Aruba alles erwartet, nur nicht, dass es dort auch so aussehen kann. Arubas Landschaft hat mich extrem fasziniert und im Arikok Nationalpark gibt es einige spannende Dinge zu entdecken. Das absolute Highlight ist der Natural Pool, den du mit ein wenig Planung sogar auf eigene Faust erreichen kannst. Nicht weit davon entfernt ist die berühmte Natural Bridge -  eine der größten Naturbrücken der Welt. Leider ist sie bereits 2005 eingestürzt, aber anhand der Ruinen kann man sich ausmalen wie riesengroß sie gewesen sein muss. Direkt daneben steht übrigens noch eine kleinere Naturbrücke, die nicht weniger beeindruckend ist. Ganz in der Nähe gibt es die Ruinen einer alten Goldmine zu bestaunen.

Der Hooiberg

Der Hooiberg ist mit ca. 165m Höhe die zweithöchste Erhebung von Aruba. Zum Gipfel des Berges führt eine Treppe mit über 550 schweißtreibenden Stufen – aber der Aufstieg lohnt sich! Der Hooiberg liegt ziemlich genau in der Mitte der Insel, weswegen man von dort einen wahnsinnigen Rundumblick hat. Bei klarem Wetter kann man sogar die Küste Venezuelas sehen!

Aloe Pflanzen auf Aruba

Wusstest du, dass auf Aruba die älteste Aloe Firma der Welt beheimatet ist? Die Aruba Aloe Factory wurde 1890 gegründet und vertreibt seitdem Produkte aus Aloe, die man noch heute auf Aruba kaufen kann. Die Firma hat sogar ihr eigenes Aloe Museum, das du kostenfrei besuchen kannst, um mehr über die Geschichte des Anbaus und der Verwertung der Aloe Pflanze auf Aruba zu erfahren.

Street Art in San Nicolas

Obwohl San Nicolas mit ca. 15000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt von Aruba ist, geht es hier (bis auf donnerstags beim Straßenfest) sehr ruhig zu. Wenn du also einmal den Touristenmassen des Palm Beach entfliehen möchtest, dann sind San Nicolas und die Südspitze von Aruba der perfekte Ort dafür. Hier gibt es nicht nur Straßenkunst und die berühmteste Bar von Aruba, Charlie’s Bar, zu entdecken – auch die türkisblaue Lagune des Baby Beach ist nur einen Katzensprung entfernt.

Mein Tipp: Miete dir unbedingt für mindestens einen Tag einen Mietwagen, um Aruba auf eigene Faust und ein wenig Off the Path kennenzulernen. Es lohnt sich!

About the blogger: Katrin Bachmann
Zu Studentenzeiten waren große Reisen für Katrin lange Zeit nicht möglich. Dafür lässt sie es jetzt umso mehr krachen: Abenteuerreisen, karibische Traumstrände und atemberaubende Landschaften lassen ihr Herz höher schlagen. Auf ihrem Reiseblog BEFOREWEDIE.DE schreibt sie über genau diese Orte und Erlebnisse – und Aruba gehört für sie definitiv nach ganz oben auf ihre persönliche ‚Places to see before you die‘ Liste.