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Yoga Aruba
Yoga in Aruba: Mehr als nur ein entspannter Urlaub

Die meisten Urlauber kommen nach Aruba um zu entspannen und endlich einmal nichts zu tun – das süße Nichtstun macht den Urlaub erst so richtig gut. Doch wer Sport und Bewegung in seinem täglichen Ablauf auch im Urlaub nicht missen möchte, für den ist Yoga genau das Richtige. Auf Aruba ist Yoga schon längst angekommen, also sprach Kathi von Watch Me See für uns mit der Yogalehrerin Corinne Voermans, die seit 2012 das Happy Buddha Aruba Studio in Palm Beach leitet.

“Nur wirklich fleißige Yogis wollen auch im Urlaub Yoga machen und sind umso glücklicher, wenn sie unser Studio finden. Für sie ist es wichtig regelmäßig üben zu können. Yoga ist nicht nur Sport, es ist ein Lebensstil”, erzählt mir Corinne über ihre Kundschaft.

Corinne lebt seit 2006 auf Aruba. Vier Jahre zuvor bereiste sie mit ihrer kleinen Familie die Welt, und verliebte sich in das One Happy Island. Nach einigen Jahren zurück in Holland war klar, Aruba würde ihre Happy Island werden. Für Bewegung und Sport interessierte sie sich schon ihr ganzes Leben, egal ob Aerobic, Tanz, Body Building, Pilates oder Yoga. Und so, nach einer beruflichen Laufbahn in der Pharmaindustrie, kombinierte sie ihre Leidenschaft für Sport und ihr Psychologiestudium und gründete Happy Buddha Aruba. Das Angebot geht weit über Yoga hinaus, denn auch Mediation, Mind/Body Praxis und Lifecoaching sind Corinne's Spezialitäten.

“Ich interessiere mich aber auch sehr für Meditation und spirituelle Heilmethoden, wie Reiki, Tarot und Astrologie.” Bei Corinne gibt es also ein Rundumprogramm zum Wohlfühlen. 95% der Yogis von Happy Buddha Aruba sind Locals, doch auch Urlauber und Besucher nehmen an den Kursen teil. Außerdem gibt es regelmäßig Workshops und Meisterklassen mit Gastlehrern. Besonders interessant wird es ab Dezember 2016, denn Corinne hat vor, in Zukunft auch Retreats anzubieten, die entweder kurze, aber intensive Immersions-Yogakurse bieten, oder ausgedehntere Yoga-Aktivurlaube auf Aruba. Man darf gespannt sein.

Auf die Frage, warum gerade Aruba ein besonders guter Ort für Yoga sei, sagt Corinne, “Besonders im Urlaub verstärkt sich hier das Gefühl der Ganzheit. Es ist einfach so ein wunderbarer Ort – ich liebe das Klima, die Farben und die Ruhe auf der Insel. Unser Studio befindet sich auf einem Grundstück mit wundervollem Garten. Die ewige Sonne, der Vogelgesang und die Ruhe des Gartens alleine haben mich von einer Depression geheilt, die mich im regnerischen und stressigen Holland oftmals überkommen hat.” Die meisten Urlauber kommen nach Aruba um zu entspannen, Energie zu tanken und sich besser zu fühlen – und genau das möchte Corinne erleichtern.

Neben ihrem eigenen Yogastudio praktiziert Corinne auch gerne im Manchebo Beach Resort, eine Anlage die Yogastunden in einem geräumigen Strandpavillon anbietet – Meerblick inklusive. Einer ihrer Lieblingsstrände für einen Tag voller Nichtstun ist Malmok Beach, der besonders unter Schnorchlern beliebt ist.

Ich frage sie nach ein paar Geheimtipps; Erfahrungen und Orte, die man auf Aruba unbedingt erlebt haben muss – ganz abgesehen von einer Yogastunde mit Corinne höchstpersönlich. “Eine Fahrt durch oder eine Wanderung im Arikok Nationalpark darf auf keinen Fall fehlen, und auch der Natural Pool 'ist ein wahres Highlight.” Der Natural Pool, oder “Conchi”, wie er von den Einheimischen genannt wird, ist ein natürliches Becken im Vulkangestein der Nordküste und kann nur zu Fuß, per Pferd oder mit einem 4x4 Off-Road Fahrzeug erreicht werden.

Ein weiterer Tipp von Corinne ist der kleine Fischerort San Nicolas, der immer mehr Urlauber anzieht. Während der vergangenen Aruba Art Fair im September 2016 hielten mehrere international bekannte Street Art Künstler Workshops für die Bewohner des Dorfes und im Handumdrehen verwandelte sich das Dorf in einen Street Art Hotspot, den man nicht verpassen sollte.

Die schönen Malereien im Dorf kann man natürlich leider nicht mit nach Hause bringen, und so empfiehlt mir Corinne ein paar andere Mitbringsel, die das Flair von Aruba in die eigenen vier Wände transportieren. “Meine gute Freundin Carmen Mesa fertigt wunderschöne 3D Bilderrahmen an, im Stil der traditionellen Cunucu Häuser (carmenmesar@hotmail.com), und die handbemalten Steine von Natalia Koolman sind ein Traum (https://www.facebook.com/handmadeamore). Nächstes Jahr kurble ich außerdem eines meiner Unternehmen wieder an und verkaufe Kunst aus Treibholz unter Driftwoodartdesign.”

Zum Abschluss frage ich Corinne, ob sie sich ein Leben fern der One Happy Island vorstellen könnte. Und obwohl sie zugibt, sich manchmal nach mehr abwechslungsreichem Wetter und sogar ein bisschen Kälte zu sehnen, ist klar, Aruba ist ihre Heimat. “Hier fühle ich mich zuhause – jedes Mal wenn ich von einem Urlaub hierhin zurück kommen, schlägt mein Herz höher. Auf Aruba kann ich immer das machen, was mich glücklich macht – ich unterrichte und coache, ich verbringe Zeit mit meiner Familie, und ich habe Zeit für meine Hobbies. Ich muss nie weit fahren, denn alles was ich brauche ist hier. Die Staus am Weg zur Arbeit, die ich aus Holland nur allzu gut kenne, sind Teil der Vergangenheit.”

Corinne hat also in Aruba ihre One Happy Island gefunden – könnte das nicht auch etwas für Sie sein?

About the blogger: Kathi Kamleitner
Kathi war schon immer im Reisefieber und inspiriert mit ihren Geschichten am liebsten zu authentisch einheimischen Erlebnissen. Ihre Spezialität liegt bei ihrer Wahlheimat Schottland und en umliegenden nordischen Ländern und Inseln, doch auch die Strände, Klippen und Wälder der Karibik und Lateinamerikas haben es ihr angetan. Sie teilt ihre Reisetipps, Fotos und ‘Local Stories’ auf ihrem Blog Watch Me See und ist eine der zehn Autorinnen der Reiseplattform Travelettes. http://watchmesee.com http://travelettes.net