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Die ersten Bewohner

Die ersten Bewohner Arubas waren Caquetio-Indianer vom Stamm der Arawak aus Südamerika. Während der prä-keramischen Siedlungsperiode (2.500 v.Chr. bis 1000 n.Chr.) lebten sie in kleinen Familienverbünden als Fischer, Jäger und Sammler, die zum Überleben vom Meer abhängig waren. Sie fischten an Küstenabschnitten, die nun als Malmok und Palm Beach bekannt sind. Als Werkzeuge nutzen sie grob behauene Steine und Muscheln.

Zu Beginn der keramischen Periode (1000 bis 1515 n.Chr.) gründeten die Indianer fünf große Dörfer an Stellen mit besonders gutem Erdboden. Sie bauten Mais und Yucca an. Die Toten wurden zeremoniell auf unterschiedliche Weise bestattet, was auf ein hierarchisch aufgebautes Gesellschaftssystem hinweist. Sie stellten verschiedene Töpfereien her.